Amerikas Stärke werde sich künftig an der Zahl der Kriege zeigen, in die es gar nicht erst ziehen müsse, sagte Donald Trump in seiner ersten Rede der zweiten Amtszeit. Ein Satz, für den ihm die Herzen vieler Ostdeutscher zufliegen dürften. Bei der Ankündigung, den Ukraine-Krieg alsbald zu beenden, hat der Mega-Kapitalist im Weißen Haus die NFL (Neue Fünf Länder) wohl ohnehin auf seiner Seite.
Überhaupt staunt man dieser Tage nicht schlecht, wie unvermittelt sich beispielsweise der Antiamerikanismus in Teilen der AfD verflüchtigt hat, nachdem Trumps Buddy Elon Musk sich in der Welt am Sonntag euphorisch für die AfD als „letzte Rettung Deutschlands“ ausgesprochen hatte. Dann noch der muntere Plausch mit AfD-Chefin Alice Weidel auf seiner Plattform X, und von der amerikanischen Kulturhegemonie oder den turbo-kapitalistischen Tech-Giganten und verdächtigen Milliardären ist kaum noch etwas übrig geblieben.
Vom Antiamerikanismus der AfD ist spätestens seit dem gemeinsamen X-Space von Musk und Weidel nicht mehr viel übrig.
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