Eigentlich sollte Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek am Dienstag im Bundestag zur außenpolitischen Regierungserklärung zum Nato-Gipfel sprechen. Doch die Bundestagsabgeordnete missbrauchte am Ende ihrer Redezeit diese für eine Solidaritätsbekundung mit der mutmaßlichen Linksterroristin Maja T., die in Ungarn in Haft sitzt – und das ohne Konsequenzen.
„Sie (Maja T., Anm. d. Red.) sitzt dort im Gefängnis, weil sie rechtswidrig dahin überstellt wurde. Das sage nicht ich Ihnen – auf mich müssen Sie nicht hören –; das sagt das Bundesverfassungsgericht“, rief Reichinnek. Auf Zurufe vonseiten der AfD reagierte sie genervt: „Ich weiß, Sie haben es nicht so mit dem Rechtsstaat; das kennen wir schon.“
„Maja“ ist nach Ungarn gefahren und hat Menschen mit Metall-Gegenständen fest auf den Kopf geschlagen, weil die eine andere Meinung haben als er. Das ist in Ungarn verboten. Deshalb sitzt „Maja“ jetzt in Ungarn im Gefängnis. pic.twitter.com/D9FAPr2UKY
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