In Deutschland gibt es immer häufiger negative Strompreise. Das heißt: Energieerzeuger müssen Geld dafür bezahlen, damit jemand ihren Strom nimmt. Schuld daran ist der Ausbau von Windrädern und Solaranlagen in Deutschland. 2025 ist bereits jetzt ein Rekordjahr für negative Preise.
Und in den nächsten Jahren wird das Problem noch größer. Denn was zunächst gut für Stromkunden klingt und von grüner Seite gefeiert wird – „für Stromverbrauch auch noch Geld bekommen“ – gilt in Deutschland noch nicht einmal für ein Prozent der Haushalte. Für die deutsche Industrie bringt es ebenfalls nichts. Dafür zahlen alle Steuerzahler Milliarden an Subventionen.
Offshore Windkraftanlage in der Ostsee
Im Mai 2025 gab es in Deutschland so viele Stunden mit negativen Strompreisen an der Strombörse wie noch nie zuvor. In den vergangenen Jahren war die Anzahl solcher Stunden in der ersten Jahreshälfte deutlich niedriger, der bisherige Rekord lag bei 204 Stunden. Insgesamt wurde an der Strombörse im Mai an 112 Stunden Strom zu negativen Preisen gehandelt. Das bedeutet: Stromproduzenten müssen bei negativen Strompreisen Geld dafür bezahlen, dass jemand ihren eingespeisten Strom abnimmt.
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