Der Irankrieg hat nicht nur fossile Energie spürbar verteuert. Vor allem ist die Verunsicherung bei Unternehmen und Verbrauchern deutlich gestiegen. Frühindikatoren wie der Ifo-Geschäftsklimaindex und das HDE-Konsumbarometer sind auf Tiefststände gerutscht. Damit wächst das Risiko, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal schrumpft.
Der leichte Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn dürfte nach Einschätzung von Ökonomen nur von kurzer Dauer sein. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf den aktuellen Konjunkturausblick des Handelsblatt Research Institute (HRI) berichtet, droht bereits im zweiten Quartal erneut eine deutlich schwächere Entwicklung.
Zwar war das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal laut ersten Schätzungen um 0,3 Prozent gewachsen, Fachleute warnen jedoch davor, diese Zahlen überzubewerten. Frühindikatoren für die kommenden Monate blieben schwach, zudem könnten Sonder- und Kalendereffekte das Ergebnis künstlich verbessert haben.
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