Für junge Menschen wird der Einstieg in die Arbeitswelt zunehmend schwieriger. Das geht aus einer aktuellen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervor, auf die sich zunächst das Handelsblatt bezog. Demnach hat sich die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung seit dem Jahr 2019 spürbar verlängert.
Inzwischen liegt sie bei rund 134 Tagen, also bei mehr als vier Monaten. Das entspricht einem Anstieg um etwa 19 Tage. Im vergangenen Jahr benötigten mehr als 20 Prozent der Betroffenen nach dem Abschluss ihrer Ausbildung sogar über sechs Monate, um eine erste Stelle zu finden. Bei Akademikern war die Lage noch gravierender: In dieser Gruppe waren es sogar 23 Prozent.
Gleichzeitig lag der Anteil der Berufseinsteiger, die innerhalb eines Monats eine Beschäftigung aufnahmen, ebenfalls bei rund einem Fünftel. Vor einigen Jahren stellte sich die Situation noch deutlich besser dar: Im Jahr 2018 fand noch etwa ein Viertel der Berufseinsteiger innerhalb eines Monats eine Anstellung.
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