Selbst Demokraten werben jetzt mit Trump – was das für die US-Kongresswahl bedeutet

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Selbst Demokraten werben jetzt mit Trump – was das für die US-Kongresswahl bedeutet
Bildquelle: Apollo News

Bereits in knapp zwei Wochen stehen in den USA die Präsidentschaftswahlen an. Der ehemalige Präsident Donald Trump rechnet sich gute Chancen aus, die amtierende Vizepräsidentin Kamala Harris zu besiegen. In den letzten Wochen gelang es ihm, sich erneut an die Spitze der Umfragen in den meisten „Swing States“ und sogar in manchen nationalen Umfragen zu setzen. Kaum Beachtung finden in der Öffentlichkeit allerdings die gleichzeitig stattfindenden Kongresswahlen. Dabei kommt den zwei Kammern des amerikanischen Parlaments erhebliche Macht zu. Wenn Trump oder Harris überhaupt vernünftig regieren und ihre Ziele umsetzen wollen, ist eine Mehrheit in den Kammern sehr wichtig.

Während sich bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus ein enges Rennen mit einer marginalen Favorisierung der Republikaner abzeichnet, rechnen Umfragen bereits mit einem Sieg der Republikaner bei den Senatswahlen. Dass nach der Wahl 51 der 100 Sitze in Hand der Republikaner sind, gilt inzwischen als fast sicher. Mit einem Sieg gegen den Amtsinhaber in Ohio, Sherrod Brown, könnte Bernie Moreno den Republikanern sogar 52 Sitze einbringen; aktuell sagen Umfragen dort ein äußerst knappes Rennen voraus.

In manchen Bundesstaaten merkt man den demokratischen Kandidaten die Nervosität geradezu an. In Pennsylvania, das Demokrat Bob Casey seit 2007 vertritt, veröffentlichte Casey kürzlich einen Werbespot, in dem er sich zu Trumps Handelspolitik bekennt – und mit dem Ex-Präsidenten im Spot wirbt. Demnach habe er Trumps Beendigung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA und die Erhebung von Zöllen gegen China unterstützt. Gleichzeitig distanziert sich der demokratische Senator vom amtierenden Präsidenten Joe Biden. Demnach habe er Biden nicht bei seinem Stopp von Gasexporten unterstützt.

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