Der deutsche Sozialstaat gerät aus den Fugen. Egal, ob Rente, Krankenversicherung oder Arbeitslosenversicherung: In allen Bereichen explodieren die Kosten, und die neue Bundesregierung unternimmt nichts dagegen. Seit Jahren notwendige Reformen werden an Kommissionen und Expertenrunden ausgelagert, die in den kommenden Jahren Vorschläge erarbeiten sollen. Gleichzeitig will die Regierung das Rentenniveau für die kommenden Jahre auf 48 Prozent festschreiben.
NIUS nennt sieben erschreckende Zahlen, die zeigen, dass der deutsche Sozialstaat ohne umfassende Reformen dem Untergang geweiht ist.
In diesem Jahr werden die Ausgaben für die Rente aller Voraussicht nach erstmals die Schallmauer von 400 Milliarden Euro pro Jahr deutlich durchbrechen – 2023 waren es noch 379 Milliarden Euro, 2024 lag der Wert knapp unter dieser Grenze. Dieser Anstieg der Ausgaben wird sich in den kommenden Jahren massiv beschleunigen, da die geburtenstärksten Jahrgänge der Republik bald in Rente gehen.
Die neue Sozialministerin Bärbel Bas
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