SPDler wollen „Stadtbild“-Gipfel – aber nicht über Migration, sondern über „rassistische Gewalt“ sprechen

vor 8 Monaten

SPDler wollen „Stadtbild“-Gipfel – aber nicht über Migration, sondern über „rassistische Gewalt“  sprechen
Bildquelle: Apollo News

Im Zuge der erhitzten Debatte um Merz‘ „Stadtbild“-Satz fordern SPD-Politiker nun einen Gipfel im Kanzleramt. Adis Ahmetovic, ein Außenpolitiker der Fraktion im Bundestag, äußerte sich entsprechend gegenüber Bild. „Ich erwarte, dass der Kanzler Vertreter von Großstädten, kommunalen Verbänden und den Fraktionen zu einem Stadtbild-Gipfel an einen Tisch holt, wie beim Stahl- oder Automobil-Gipfel“, so Ahmetovic.

Der SPD-Mann ist Wortführer einer Gruppe von Abgeordneten, die einen „8-Punkte-Plan“ zum Thema „Stadtbild“ erarbeitet haben – dieses Papier soll Grundlage des Gipfels sein, wenn es nach den Genossen geht. Nur: Das Thema Migration findet in diesem überhaupt nicht statt.

Stattdessen, so die SPD-Politiker, soll das „Stadtbild“ vor allem durch Maßnahmen für „sicheren Fuß- und Radverkehr“ und „barrierefreien ÖPNV“ verbessert werden. Auch solle es mehr Grünflächen geben. Elementar für ein besseres „Stadtbild“ ist laut den Sozialdemokraten vor allem eines: „Antidiskriminierungsarbeit und Programme gegen rassistische Gewalt“.

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