Rabimmel, Rabammel, Rabumm! Ein Kindergarten in St. Pölten in Niederösterreich hat den traditionellen Laternenumzug rund um den Martinstag durch ein „Mond-Sterne-Fest“ ersetzt. Wie Krone berichtet, habe die Entscheidung für Unmut bei vielen Eltern sorgt. Einige vermuten, dass damit übertriebene Rücksichtnahme auf Familien mit Migrationshintergrund geübt werde.
Konkret geht es dabei um den Umzug, der am 11. November stattfand. An diesem Tag gehen in Österreich (ebenso wie in Deutschland) zahlreiche Kinder mit gebastelten Lampions liedersingend auf die Martinsumzüge. Bei diesem Fest wird des heiligen Martins gedacht, ein römischer Soldat, der im 4. Jahrhundert nach Christus geboren wurde und der Legende nach an einem kalten Wintertag einem hungernden und frierenden Bettler half, woraufhin ihm der Bettler in der darauffolgenden Nacht im Traum erschien und sich als Jesus Christus zu erkennen gab. Für Martin war die Begegnung ein Erweckungserlebnis und er ließ sich im Anschluss, so die Erzählung, taufen und im christlichen Glauben unterrichten.
Statt des St.-Martin-Festes feiert man in St. Pölten nun ein „Mond-Sterne-Fest“, bei dem anstelle des Heiligen Martin der Mondbär die Wichtigkeit des Teilens erklärt.
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