Trump bittet die Verbündeten um Hilfe bei der Sicherung der freien Schifffahrt in der Meerenge von Hormus, Merz erteilt ihm eine klare Absage. Der US-Präsident stellt Undankbarkeit fest und zeigt sich enttäuscht. Schließlich habe man all diese Länder immer geschützt, jetzt wollten sie sich aus der Affäre ziehen.
Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump gefordert, andere Staaten, vor allem die NATO-Verbündeten, sollten im Iran-Krieg die Schifffahrt durch die für die internationale Ölversorgung wichtige Straße von Hormus absichern: „Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der NATO.“ Es sei „nur angemessen, dass diejenigen, die von der Meerenge profitieren, dazu beitragen, dass dort nichts Schlimmes passiert“.
Die Forderung wurde von der Bundesregierung jetzt gleich mehrmals zurückgewiesen. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich gegen eine Beteiligung in welcher militärischen Form auch immer aus. Bei einer Pressekonferenz mit dem niederländischen Regierungschef Rob Jetten sagte er: „Wir werden uns daran nicht beteiligen, in der Straße von Hormus mit militärischen Mitteln freie Schifffahrt zu gewährleisten.“
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