Die Bilder gingen um die Welt: US-Präsident Donald Trump sitzt dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj direkt gegenüber. Sie treffen sich im Petersdom und sitzen so nah beieinander, wie es selten bei einem solchen Treffen der Fall ist. Die Bilder zeigen die beiden auch tief in ein Gespräch verwickelt – der genaue Inhalt ist freilich nicht bekannt.
Klar ist jedoch, dass die Bilder, die beim Treffen zwischen den beiden Staatschefs am Rande der Beerdigung von Papst Franziskus entstanden waren, in die Geschichte eingehen werden. Es war das erste Mal, dass sich Trump und Selenskyj persönlich wiedersahen seit der Farce, die sich im Oval Office Ende Februar abgespielt hatte. Damals beendete Trump die Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten abrupt, nachdem sich beide gemeinsam mit US-Vizepräsident JD Vance ein hitziges Streitgespräch vor laufenden Kameras geliefert hatten.
Seitdem war das Verhältnis zwischen den beiden Präsidenten augenscheinlich gestört – doch eben das neuerliche Treffen im Petersdom hat offenbar die bisherigen Hindernisse aus dem Weg geräumt: Trump und Selenskyj sind plötzlich wieder auf einer Wellenlänge. Ein Trump-Sprecher bezeichnete das Treffen als „sehr produktiv“, Selenskyj sprach unterdessen von einem „symbolträchtigen Treffen, das die Chance hat, historisch zu werden“.
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