Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem konservativen US-Kommentator Ben Shapiro offen zu seinem gescheiterten Treffen mit Donald Trump im Oval Office geäußert. Es war das erste Mal seit dem diplomatischen Eklat im Februar, dass Selenskyj so klare Worte für das aus seiner Sicht fatale Aufeinandertreffen fand.
Shapiro eröffnete das Gespräch mit der Frage, wie Selenskyj rückblickend auf das Treffen mit Präsident Trump und Vizepräsident JD Vance im Weißen Haus blickt. „Ich denke, das Treffen im Oval Office hat der Ukraine nicht geholfen. Es hat auch den Vereinigten Staaten nicht geholfen“, antwortete Selenskyj. Er verwies auf nachfolgende diplomatische Gespräche, die seiner Ansicht nach konstruktiver verliefen: „Es gab positive Treffen. Es gab fruchtbare Treffen […] Wir hatten Treffen in Saudi-Arabien, in Frankreich, und morgen wird es ein Treffen in London geben.“
Der ukrainische Staatsmann betonte, dass die USA für ihn ein wichtiger Partner blieben: „Wir zählen auf diese strategische Partnerschaft. Wir haben das amerikanische Volk und die Entscheidung der Vereinigten Staaten immer respektiert.“
Selenskyj und Shapiro im Gespräch
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