Die Deutsche Welle beschäftigte über Monate zwei Korrespondenten, die in den sozialen Medien wiederholt Terror gefeiert, das iranische Regime unterstützt und die Auslöschung Israels gefordert hatten. Nach einem Bericht der Bild setzte der mit Steuergeldern finanzierte Sender die Zusammenarbeit vorerst aus – jetzt hat der Auslandssender die Zusammenarbeit endgültig beendet, wie aus einer Stellungnahme der Deutschen Welle hervorgeht.
In der Stellungnahme heißt es unter anderem, dass der Sender vor der Bild-Berichterstattung keine Kenntnis von den betreffenden Social-Media-Posts der beiden Korrespondenten Amal Saqr und Mohammed Al-Kahlout gehabt habe. Weiter heißt es: „Die interne Prüfung ergab, dass diese Beiträge klar im Widerspruch zu den Werten der DW, dem Code of Conduct für feste und freie Mitarbeitende sowie der Declaration of Values stehen, die für Geschäftspartnerinnen und -partner gilt.“
Weiter betont der öffentlich finanzierte Sender: „Antisemitismus und jede andere Form der Diskriminierung haben in der DW keinen Platz – dies wird allen Mitarbeitenden und Partnern regelmäßig vermittelt.“ Al-Kahlout habe sich von den Inhalten, „die er nicht selbst erstellt, jedoch verbreitet“, distanziert – die Verstöße gegen die DW-Richtlinien seien jedoch zu gravierend gewesen. Auch bei Saqr wurde die Zusammenarbeit infolge eines persönlichen Gesprächs eingestellt.
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