Der deutschen Wirtschaft geht es schlecht: Hohe Steuern und Abgaben, exorbitante Produktionskosten und Strompreise machen den Standort Deutschland derzeit so unattraktiv wie selten zuvor. Die Wirtschaft wird im laufenden Jahr Prognosen zufolge zum dritten Mal in Folge schrumpfen – das wäre die mit Abstand längste Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik.
Immer mehr traditionsreiche Unternehmen müssen ihre Tore schließen. Doch im baden-württembergischen Deizisau sitzt ein Unternehmen, das dem Trend trotzt. Der Messer- und Werkzeughersteller Dick investiert nämlich 12 Millionen Euro an seinem Stammsitz in Deizisau, wie der Konzern kürzlich verkündete.
Zum einen soll das Logistikzentrum des Unternehmens komplett neu gebaut werden. Die Bauarbeiten für den Neubau haben bereits begonnen – mithilfe der neuesten Technologie soll die Lagerkapazität verdoppelt werden. Zum anderen sollen sowohl der Maschinenpark als auch die Fertigung modernisiert und erweitert werden, wie es vonseiten des Unternehmens heißt. Zudem soll der Messerhersteller zunehmend digitalisiert und automatisiert arbeiten. Die durch die Investitionen geschaffenen Kapazitäten sollen für weiteres Wachstum beim Unternehmen sorgen.
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