Trump-Korridor im Kaukasus: Ein Albtraum für Russland und den Iran

vor 11 Monaten

Trump-Korridor im Kaukasus: Ein Albtraum für Russland und den Iran
Bildquelle: Tichys Einblick

US-Präsident Trump veranstaltete am Freitag einen Friedensgipfel in Washington. Nach einem mehr als drei Jahrzehnte andauernden Konflikt mit Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Vertriebenen unterzeichneten die beiden südkaukasischen Länder Armenien und Aserbaidschan unter Vermittlung Trumps ein Rahmenabkommen für einen Friedensvertrag. Im Weißen Haus unterzeichneten der armenische Premierminister Nikol Paschinjan und der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew außerdem separate Handels- und Sicherheitsabkommen mit den USA.

In den vergangenen Monaten reisten US-Vertreter mehrfach in die Region, um den Gipfel vorzubereiten. Die derzeitige geopolitische Lage, in der Russland und der Iran in anderen Konflikten gebunden sind, bot den USA die Gelegenheit, ihren Einfluss im Südkaukasus auszubauen und einen Frieden in ihrem Sinne umzusetzen.

Der Knackpunkt der jüngsten Vereinbarung mit geopolitischer Tragweite ist die Einigung über einen nach Trump benannten Transitkorridor zwischen Aserbaidschan und seiner autonomen Exklave Nachitschewan, der durch Armenien führt. Dies war eine langjährige Forderung der Regierungen in Baku und Ankara. Die vorgeschlagene „Trump Route” für internationalen Frieden und Wohlstand (TRIPP) würde durch den Süden Armeniens an der Grenze zum Iran verlaufen und Aserbaidschan eine direkte Verbindung zu seiner Exklave Nachitschewan und damit zur Türkei ermöglichen.

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