Die Führung der Unionsfraktion möchte nicht offenlegen, wie viele Abgeordnete bereits ein Nein oder eine Enthaltung angekündigt haben. Bei der Abfrage der Abgeordneten zum Rentenpaket handle es sich „um ein internes Verfahren, aus dem keine Zwischenstände kommuniziert werden“, erklärte man auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bis Mittwoch, 12:00 Uhr wurde den Abgeordneten Zeit gegeben sich bei der Fraktionsspitze zu melden.
Mit diesen Abweichlern soll es dann zu Einzelgesprächen bei der Fraktionsführung melden. Bei diesen handelt sich um sogenannte „Beichtstuhl-Verfahren“, die den Druck erhöhen sollen, um sie zu einer Zustimmung des von Bärbel Bas eingebrachten Entwurfs zu bewegen.
Die Junge Gruppe, also die 18 Abgeordneten der Union, die unter 35 Jahre alt sind, lehnt das Vorhaben mehrheitlich ab. Table.Media liegen die Namen der 20 Abgeordneten vor, die sich im Rahmen der Probeabstimmung – diese Bezeichnung versuchte die Fraktionsspitze offenbar herunterzuspielen – gegen das Rentenpaket ausgesprochen haben. Sie wurden von einer Gruppe von Abgeordneten im Nachgang der Testabstimmung zusammengetragen.
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