Die Vereinigten Staaten gelten laut dem aktuellen Demokratiebericht des schwedischen Forschungsinstituts V-Dem nicht mehr als „liberale Demokratie“. In dem am Dienstag veröffentlichten Democracy Report 2026 wird das Land nur noch als „Wahldemokratie“ geführt – erstmals seit mehr als 50 Jahren.
Der Bericht spricht vom „größten jährlichen Rückgang in der Geschichte der USA“. Innerhalb eines Jahres sei der Wert der liberalen Demokratie um 24 Prozent gefallen. Im globalen Ranking rutschten die USA von Platz 20 auf Platz 51 von 179 Staaten ab. Das Niveau entspreche damit wieder etwa dem Stand von 1965.
„Trumps zweite Amtszeit lässt sich als schnelle und aggressive Konzentration von Macht im Präsidentenamt zusammenfassen“, heißt es im Bericht. Die Geschwindigkeit des Niedergangs sei „mit manchen Staatsstreichen vergleichbar“.
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