Die US-Regierung hat die linksfaschistische Gruppe „Antifa Ost“ – von deutschen Behörden als „Hammerbande“ bekannt – überraschend auf die Terrorliste gesetzt. Das Außenministerium erklärte, die Gruppe werde ab sofort als „Specially Designated Global Terrorists“ geführt. Widerspricht der Kongress nicht binnen sieben Tagen, folgt am 20. November die Einstufung als „Foreign Terrorist Organization“ (FTO). Auch drei weitere Gruppen aus Europa würden künftig auf der Terrorliste geführt.
Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen Johann G. („Gucci“) und Lina E., die 2023 zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt wurde. Die Gruppe trat häufig mit Hämmern als Waffen auf und war auch an Überfällen in Budapest beteiligt. Bei den Überfällen wurden Menschen durch Schläge mit Hämmern auf Kopf und gegen Kniescheiben lebensgefährlich verletzt und leiden teilweise lebenslang unter den Verletzungen. Für viele linke Medien war sie dennoch eine „Ikone“.
Die Entscheidung ist Teil der harten Linie der Trump-Regierung gegen linksextreme Gewalt. Die Behörden werfen der Antifa-Ost vor, „die Grundlagen der westlichen Zivilisation zu untergraben“.
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