„Unsere Vereine finanzieren sich durch den Verkauf von Grillware“: Riesendebatte um Grill-und Bierverbot der CDU

vor etwa 1 Jahr

„Unsere Vereine finanzieren sich durch den Verkauf von Grillware“: Riesendebatte um Grill-und Bierverbot der CDU
Bildquelle: NiUS

Mit ihrem neuen Hitzeschutzplan empfiehlt Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), bei Sportveranstaltungen im Sommer aufs Grillen und den Ausschank von alkoholischen Getränken zu verzichten. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Andreas Bühl, kritisierte die Vorschläge seiner Parteikollegin für ein „Grillverbot“ bereits kurz nach deren Veröffentlichung. Auch NIUS-Live-Hörer halten nur wenig von dem restriktiven Vorhaben der Ministerin.

Kaum eine Maßnahme der neuen Bundesregierung verdeutlicht die fortschreitende Entkoppelung von Politik und Bürgern so anschaulich wie das offizielle Hitzeschutz-Papier für Sportvereine aus dem Hause der CDU-Ministerin!

„Was die Bundesregierung sich da wieder ausgedacht hat, mit dem Beschränken von Grillen und Alkoholverkauf auf Sportveranstaltungen, finde ich absolut widerlich. Denn unsere Vereine – und das sind viele hier im Umkreis – finanzieren sich durch den Verkauf von Grillware und eben auch Alkohol. Ich denke, die Leute müssen selbst entscheiden, wann sie trinken, wo sie trinken, was sie trinken. Auch Bier ist ein isotonischer Ausgleich. Den Leuten das Grillen zu verbieten ­– bei dem bisschen CO2, das freigesetzt wird ­– und ihre Einnahmequelle zu verhindern, aus denen sich viele Vereine finanzieren, halte ich für absolut unmöglich“, kommentierte eine Frau bei NIUS Live, die nach eigener Auskunft aus einem 140-Seelen-Dorf in Baden-Württemberg angerufen hatte.

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