Vereinte Nationen, Klima-Ideologie, Migration: Wie Donald Trump bei den UN Baerbocks Scheinwelt zerlegte

vor 10 Monaten

Vereinte Nationen, Klima-Ideologie, Migration: Wie Donald Trump bei den UN Baerbocks Scheinwelt zerlegte
Bildquelle: NiUS

Annalena Baerbock sprach vom Segen der Vereinten Nationen. Dann kam US-Präsident Trump und machte mit harscher Kritik an den UN und grünen Anliegen wie Klima und Einwanderung klar, auf welch falschem Dampfer sie unterwegs ist.

Wie sehr Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen können, führte US-Präsident Donald Trump gestern vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen deren neue Präsidentin Annalena Baerbock in einfachen Worten vor Augen.

In ihrer Rede zuvor hatte Baerbock zum 80. Jubiläum von der Relevanz der UN gesprochen. Die Zeiten, in denen „Tausende von Waisen in Gaza durch die Trümmer laufen, Sand essen (!) und kontaminiertes Wasser trinken“, seien schwierig, daher die Vereinten Nationen immer wichtiger. Es sei „zynisch“, den UN Geldverschwendung und Bedeutungslosigkeit vorzuwerfen. Die 1945 unterzeichnete Charta sei nur so stark wie die Bereitschaft der Mitgliedstaaten, sie umzusetzen.

„Better together“: Baerbock preist die Vereinten Nationen.

Was wie ein eindringlicher Appell klingen sollte, beschreibt bereits das Problem: Als die Charta in Kraft trat, gehörten 51 Staaten den UN an, heute sind es 193. Die Mehrheit bilden dabei Länder, die nicht als Demokratien bezeichnet werden können. So verurteilt eine Mehrheit von Diktaturen, Königreichen und autoritären Regimen gern mal die einzige Demokratie im Nahen Osten. Seit 2015 hat die UN-Generalversammlung 173 Resolutionen verabschiedet, die Israel verurteilen – doppelt so viele Resolutionen wie im Rest der Welt zusammen. Der Iran wurde neunmal verurteilt, Syrien zwölfmal; China, Katar, die Türkei und Venezuela gar nicht.

Baerbock lobte das Wirken von UNICEF, Welternährungsprogramm und WHO, „vergaß“ aber die UNRWA, das „Palästinenserhilfswerk“, deren Angestellte tief in den Terror der Hamas verstrickt sind. Den Slogan „Better Together“ bemühte sie mehrere Male, und sie regte an, den Posten des UN-Generalsekretärs doch endlich einmal mit einer Frau zu besetzen. Gut möglich, dass sie da an ihre eigene Anschlussverwendung dachte.

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