Eigentlich könnte Friedrich Merz der glücklichste Oppositionsführer der Welt sein.
CDU und CSU erreichen in Umfragen eine doppelt so hohe Zustimmung wie die Partei, die den Kanzler stellt. Diese wiederum, die SPD, streitet heftig mit sich selbst: Soll sie statt des unbeliebten Amtsinhabers Olaf Scholz lieber Verteidigungsminister Boris Pistorius in den Wahlkampf schicken?
Dennoch gibt es drei Gründe, weshalb auch Merz vor keiner schattenlosen Zukunft steht: Die Umfragewerte sind relativ hoch, aber sie steigen nicht. Das Ende der gescheiterten Ampel-Regierung hat zu keinem Aufwärtstrend geführt. Kein Freudenhupfer ist demoskopisch messbar. Bei rund 32 Prozent scheint die Decke eingezogen. Dieser Befund muss Merz sorgen. Die Deutschen haben genug von der Ampel, aber sie laufen nicht mit fliegenden Fahnen zur Union über.
CDU-Chef Merz
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