Hendrik Wüst steht fest auf polnischer Erde, den Blick entschlossen in die Ferne gerichtet. Das Sakko ist zugeknöpft, der Ministerpräsident schreitet zielsicher geradeaus. Weg von dem, was hinter ihm steht. Es ist auch nicht ganz so wichtig.
Hendrik Wüst ist viel wichtiger. Der macht ja, tut ja, ist ja da. Dort wo er ist, ist ja niemand. Nicht mehr jedenfalls. Jetzt ist Hendrik Wüst da. Darum geht es. Der blau-wolkige Himmel verdeckt die Sonne nicht, die das Haupt des Ministerpräsidenten in Licht hüllt. Er ist von unten fotografiert, was ihn größer aussehen lässt – in einem Kamerawinkel, den Leni Riefenstahl als „Abgottperspekive“ geprägt hat.
Auschwitz steht wie kein anderer Ort für das unfassbare Menschheitsverbrechen der Shoah, für millionenfaches Leid, Entmenschlichung & Mord. An diesem Ort zeigt sich das ganze Ausmaß der brutalen Verbrechen des Nationalsozialismus. (1/2) pic.twitter.com/CHkYq3gEj8
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