Die SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat sich zu Migration bekannt – und Einwanderung um der Einwanderung willen beschworen. „Wir brauchen die Menschen, die zu uns kommen. Auch als Fachkräfte, ja – aber wir brauchen sie auch für die Vielfalt in unserer Gesellschaft, und das ist genauso wichtig“, erklärte Bas auf dem „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt“.
Man dürfe Migration nicht „auf den wirtschaftlichen Aspekt reduzieren“, so Bas. Es sei wichtig, dass man „auch kulturell die Bereicherung annimmt.“ Vielfalt und Migration hätten schon immer zu Deutschland gehört, behauptete die SPD-Politikerin. Heute werde die Vielfalt aber bedroht. „Wir müssen unsere vielfältige Gesellschaft verteidigen“, erklärte sie deswegen.
„Wir wehren uns auch gegen dieses sogenannte Einheitsgrau“, sagte Bärbel Bas – und meinte damit offenbar den Zustand weitgehender ethnisch-kultureller Homogenität. Man könnte auch von „Einheitsbraun“ sprechen, fügte sie hinzu. Das sei vorbei, drückte die SPD-Chefin aus: „Auch wenn manche sich danach sehnen – so ist es halt nicht mehr, und das ist auch gut so.“
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