„Wir brechen aus und nehmen uns am Ersten Mai die Straße“: Mit diesen Worten rufen linksextreme Gruppen bereits jetzt zur alljährlichen Demonstration am 1. Mai in Berlin auf. „Wir spielen nicht mit, wir rebellieren, wir widersetzen uns“, heißt es in dem Aufruf. Und weiter: „Wir desertieren aus diesen Verhältnissen.“ In diesem Jahr will man außerdem gegen den neu eingeführten Zaun protestieren, der eine Abriegelung des von Kriminalität belasteten Görlitzer Parks ermöglicht.
Daher führe die diesjährige Route der 1.-Mai-Demonstration vom Oranienplatz durch die Wiener Straße, die südwestlich vom Park verläuft, zum Südstern, erklärt der Veranstalter. „Dann werden wir sehen, was Stahl und Beton gegen den Widerstand von Zehntausenden so alles aushalten kann“, droht man. Und weiter: „Keine Mauer steht für immer, kein Zaun hält ewig und auch diese Ordnung ist auf Sand gebaut.“
Die Umzäunung des Parks würde Jugendlichen einen Ort nehmen, „an dem sie sich ohne kommerziellen Druck treffen konnten“, beklagen die linksextremen Gruppen. Außerdem seien die Kosten für die Sicherung des Parks zu hoch, so die Veranstalter der 1.-Mai-Demonstration.
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