Es ist der maximale Kontrast zum historischen Oval-Office-Streit vor Reportern im Februar: Damals lieferten sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, US-Vizepräsident J.D. Vance und Präsident Donald Trump vor den laufenden Kameras der Weltöffentlichkeit ein Wortgefecht, in dem die US-Seite Selenskyj unter anderem vorwarf, Hindernis für einen Waffenstillstand zu sein.
Seitdem hat sich einiges getan. Das zeigte sich am Montagabend, als Trump ein schärferes Vorgehen gegen Russland vorstellte. Hatte er Selenskyj zuvor monatelang bearbeitet, bis dieser offen für einen Waffenstillstand ohne irgendwelche Vorbedingungen war, folgte dann die Aussöhnung im Petersdom während der Trauerfeier für Papst Franziskus.
Lange hatte sich Trump von Putin hinhalten lassen, als dieser immer wieder Friedensgesprächen mit Selenskyj aus dem Weg ging – ein Treffen in der Türkei etwa ließ der russische Präsident platzen.
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