E-Autos auf Gelände von Staatsbetrieb in Brand gesetzt – LKA ermittelt zu linksextremem Hintergrund

vor etwa 2 Stunden

E-Autos auf Gelände von Staatsbetrieb in Brand gesetzt – LKA ermittelt zu linksextremem Hintergrund
Bildquelle: Apollo News

In der Nacht zum Samstag sind auf dem Gelände des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement in der Leipziger Südvorstadt zwei Elektrofahrzeuge ausgebrannt. Ein drittes Fahrzeug wurde durch die Flammen schwer beschädigt. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Behörden von Brandstiftung aus. Der Schaden ist noch nicht bezifferbar. Das berichtet die Leipziger Volkszeitung.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Taten in der Südvorstadt und dem berüchtigten Stadtteil Connewitz ein. Schon im April hatte es einen Anschlag auf E-Autos gegeben: Damals hatten bislang unentdeckte Täter nachts vier Elektroautos der Leipziger Stadtwerke angezündet und die Fahrzeuge vollständig ausbrennen lassen. Der Schaden wurde damals auf rund 200.000 Euro geschätzt.

Kurz nach der Brandstiftung fand man dann auf der linksextremen Internetplattform Indymedia ein anonymes Bekennerschreiben aus der linksextremen Szene zu der Tat. Darin hieß es damals wörtlich: „Um klar zu machen, dass wir uns der Militarisierung in Leipzig entgegenstellen und der Logik des Krieges der Staaten immer verweigern werden, haben wir gestern Nacht die Stadt Leipzig mit 4 Grillanzündern auf 4 Vorderreifen um 4 Autos gebracht. Der Ausbau von Leipzig zum Rüstungsstandort wird nicht ohne Widerstand bleiben!“

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